Montag, 29. Mai 2017

Bye bye JVHS! 😢👋

Hallo Leute,
hey guys,

nun ist es vorbei. Mein Schuljahr an der Jersey Village High School ist um. Ich kann es irgendwie noch nicht so wirklich realisieren. Es kommt mir vor, als ob ich dort noch irgendwas gelassen habe und ich nach den Ferien wieder dorthin zurückkomme. Aber das ist leider nicht so. Ich erinner mich noch genau an meinen ersten Schultag hier. Es war echt hart, da alles fremd war und ich niemanden kannte. Doch so schnell habe ich alles kennengelernt und bin ein Teil der Falcon Familie geworden. So krass, dass jetzt einfach schon alles vorbei ist. Die Schule und vor allem die Leute, meine Freunde, Lehrer und Coaches sind mir so sehr ans Herz gewachsen.

it´s over now. My school year at Jersey Village High School has come to an end. I can´t even realize it yet. I feel like I left something there and that I´m gonna go back after the break. But unfortunately, that´s not the case. i exactly remember my first day of school here. It was hard, because everything was strange and I didn´t know anybody. But so quickly, I got used to everything and became a part of the Falcon family. Wow, now everything is already over. I got so close to the school, and especially the people, my friends, teachers and coaches.

Wenn ich darüber nachdenke, dass es nie wieder so sein wird, werde ich echt traurig. Ich kann zwar in ein paar Jahren immer wieder zum Besuchen kommen, aber es wird nie wieder dasselbe sein. Ich werde nie wieder mit meiner Schultasche durch die langen Hallways schlendern und versuchen, nicht übergelaufen zu werden. Ich werde nie wieder meinen Locker öffnen müssen, nie wieder mit den gleichen Leuten in den Klassen sitzen und nie wieder dort Lunch essen. Und vor allem nie wieder so hartes Training haben. Das werde ich echt vermissen. 

Knowing that it´s never gonna be the same again makes me sad. I mean, I can still come back to visit in a few years, but it´s not gonna be the same. I will never again walk through the long hallways with my school bag, trying not to get run over. I will never again open my locker, never have classes with the same people and never again have luch there. and especially never again have such hard practice. I´m gonna miss it.

Letzte Woche haben wir noch die Finals, also Abschlussarbeiten geschrieben und dann hab ich mich von allen verabschiedet. Natürlich habe ich noch ganz viele Fotos gemacht:

Last week we had our finals and then i said bye to everyone. Of course, I also took lots of pics:

Classmates 




what I gave to my teachers


Teachers

 Coaches

Opening my locker for the last time


All den Leuten in den Fotos und vielen weiteren bin ich undendlich dankbar. Ich bin ihnen so dankbar, dass sie offen waren und damit mir geholfen haben, mein Jahr unvergesslich zu machen. Ich danke meinen Lehrern und Coaches, dass sie so nett waren und mir so viel beigebracht haben, vor allem für´s Leben. Außerdem bin ich so glücklich, dass ich hier in diesem einen Jahr so tolle Freundschaften geknüpft habe, die hoffentlich ein Leben lang bestehen werden. Doch auch die Leute, die einfach nur mit mir geredet haben, in den Hallways hi gesagt haben oder mir im Unterricht geholfen haben, haben dazu beigetragen. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viel es jemandem, der ganz alleine in ein fremdes Land gegangen ist, bedeutet, wenn einem das Gefühl gegeben wird, dass man willkommen ist. Ich werde euch alle unglaublich vermissen!

I thank all the people in the pics, and many more. I´m so thankful that they opened up and helped making my year unforgettable. Thanks to my teachers and coaches for always having been nice and teaching me so much for my life. I´m also beyond happy that I made so many good friends, hopefully for life. But also the people who simply talked with me, said hi in the hallways or helped me in class contributed to that. You can´t even imagine how much it means to somebody who went to a foreign country all by themselves, to feel welcomed. I´m gonna miss y´all incredibly!


Jetzt habe ich auch nur noch so ziemlich genau einen Monat, bis ich wieder komme. Das heißt aber nur noch 2 Wochen hier in Houston mit meiner Gastfamilie und meinen Freunden, da ich ja noch einen zweiwöchigen West Coast Trip mache. Ich kann´s kaum abwarten!! Für die restliche Zeit hier habe ich natürlich auch noch einige Pläne, unter anderem eine Abschiedsparty. Ich will noch gar nicht darüber nachdenken, mein Zuhause hier zu verlassen. Ich will noch nicht gehen! :-( Aber ich freue mich auch schon sehr darauf, meine Familie und Freunde in Deutschland wiederzusehen.

Now I just have around exactly one month before I leave. That means only like 2 weeks in Houston though, with my host family and friends because I´m doing a West coast trip for two weeks. I´m so excited!! Of course I have plans for the rest of the time, like a farewell party. I don´t even wanna think about leaving my home. I don´t wanna leave yet! :-( But I´m also excited to see my family and friends in Germany.

Bis dann,

Kim 



Freitag, 26. Mai 2017

Eine Jacke mit so viel Bedeutung? 💜


Hey Leute,

seit dieser Woche bin ich stolze Besitzerin einer Letterman Jacket. Vielleicht ist euch ja schonmal in amerikanischen Filmen oder so aufgefallen, dass einige Leute immer so eine "komische Lederjacke" tragen.


Doch die meisten kennen wahrscheinlich, so wie ich vorher, nicht die Bedeutung dieser Jacke. Darum möchte ich das jetzt erst einmal erklären. Also, eine Letterman Jacket ist eine Lederjacke, die man sich als Schüler durch besondere Leistungen verdient. Meistens bekommt man sie für die Teilnahme im Varisty Team (das beste Team) eines Sports, aber auch für andere Dinge wie Theater, Kunst, Chor,... Sie wird vom Lehrer oder Coach übergeben und es ist etwas ganz besonderes, wenn man Träger einer solchen Jacke ist. 

Nun etwas zum Aussehen der Letterman Jacket. Sie ist aus Leder (aber die Ärmel aus Stoff) und in der Schulfarbe, also in meinem Fall lila. Vorne befinden sich ganz groß die Initialen der Schule, also für mich JV (für Jersey Village). Die restliche Gestaltung kann man sich individuell aussuchen, kostet jedoch alles extra. Auf dem Rücken ist normalerweise der Nachname, manchmal mit Zitat und vorne kann man seinen Vornamen draufnähen lassen. Auf die Ärmel werden dann 1 - 3 Patches gemacht, so wie das Symbol für whatever man ausgezeichnet wird, eine Flagge, das Maskottchen oder anderes. So hat dann also jeder seine individuelle Jacke, die für ihn etwas unterschiediches wichtiges bedeutet. 

Am Anfang des Schuljahres, als ich noch nichts darüber wusste, sind mir die Jacken wohl aufgefallen. Aber ehrlich gesagt hab ich mir nur so gedacht "Was sind das denn für seltsame, hässliche Jacken?". Doch nach und nach habe ich festgestellt, was für eine hohe Stellung man hat wenn man eine Letterman Jacket trägt und dass man sie sich verdienen muss. Irgendwann habe ich dann auch angefangen, so zu denken "Wär echt schon cool, eine Letterman Jacket zu bekommen."... Aber das ist ja eh unmöglich. Ich bin nicht schnell genug für's Varsity Cross Country oder Track und ich war auch nicht für mehr als drei Jahre in sonst irgendwas. 

Doch dann.... Da da da dam.... Eines Tages nach dem Practice kommt mein Coach so auf mich zu und meint "Kim, weil du ja nur für ein Jahr hier bist, bekommst du eine Letterman Jacket, damit du sie als Erinnerung mit nach Deutschland nehmen kannst." Ich dachte so "Waaas OMG really??", ich konnte es gar nicht glauben! Also habe ich meine Patches ausgesucht, die Jacke bestellt und jetzt ist sie endlich da!

Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie dankbar ich für diese Jacke bin und wie viel sie mir bedeutet. Ich war zwar nicht in Varsity, aber ehrlich gesagt finde ich, mein Coach hat Recht. Ich habe dieses Jahr so viel erreicht! Und darauf kann ich stolz sein. 😊

Ich werde für immer ein JVHS Falcon sein! 💜💛

Eure Kim


Sonntag, 21. Mai 2017

PROM 💃

Hey Leute,

Ich hatte mich schon so lange auf Prom gefreut, da es immer der Höhepunkt des Schuljahres ist. Und nun ist es einfach schon vorbei. Ich sag nur, es war ziemlich crazy aber unglaublich amazing!

Aber was ist überhaupt Prom? Prom ist der Abschlussball für die 12. Klässler am Ende des Schuljahres. Ich hatte das Glück, dass ich, obwohl ich kein senior bin, trotzdem gehen durfte, da ich eine ATS bin. Ich habe den Abend größtenteils mit einer anderen ATS-Freundin und unseren beiden "Dates" / Freundinnen verbracht. 

Nachdem wir uns alle fertig gemacht haben, haben wir natürlich erstmal Fotos gemacht und waren dann italienisch essen. Naja, wir haben alle nicht wirklich viel runter bekommen, da wir so aufgeregt waren. Gegen 9 Uhr sind wir dann beim Prom angekommen. Stattgefunden hat es in einem super edlen Ballsaal downtown. Prom an sich ist dann ganz schön schnell vorbeigegangen. Wir haben getanzt und hatten viel Spaß. 

Danach, so um 1 sind wir dann weiter zu der After Prom - Party, die bei IT´Z war. Das ist eine Art Spielehalle, wo man ganz viele verschiedene Dinge machen kann, u.a. auch bowlen. Die "Party" ging bis 6 Uhr morgens, sodass wir am Ende natürlich fix und fertig waren. Aber es hat sich gelohnt! Es war auf jeden Fall eine Nacht, an die ich mich noch lange erinnern werde.

Wow, nun ist Prom schon vorbei und damit auch schon das Schuljahr. Nächste Woche werden noch finals geschrieben und dann sind Sommerferien. Aber über meinen Abschied von JVHS kommt wahrscheinlich auch noch ein (trauriger) Blogeintrag. 

Nun noch viel Spaß beim Anschauen der Fotos!
Und übrigens, meine Bucketlist in der Menüleiste und die in dem Post Die Zeit rennt! werden natürlich stets aktualisiert.

Liebe Grüße und bis in ca. 1 Monat!
Kim















































Samstag, 6. Mai 2017

High School Life 🏫

"Gooood morning Falcons! 

Please stand for the pledge.
I pledge allegiance to the flag of the United States of America. And to the republic for which it stands. One nation under God, with liberty and justice for all.
And now for the Texas flag. Honor the Texas flag, I pledge allegiance to thee. Texas, one state under God. One and indivisible." ✋❤

Das kann ich mittlerweile schon in und auswendig, denn mit dieser Durchsage beginnt hier jeder Schultag. 

Heute möchte euch mal mehr über meinen Schulalltag hier erzählen, bevor es schon bald (in 3 Wochen) vorbei ist.



Die Schule beginnt um 7:20 Uhr. Doch zum Glück wohne ich so nah, dass wir immer erst so um 7 das Haus verlassen müssen. Bevor die erste Stunde beginnt, gehe ich erstmal zum Locker Room, um meine Sporttasche einzuschließen und meine Freunde zu treffen. Wenn die Glocke klingelt, machen wir uns alle auf den Weg zur 1. Stunde. Jeder geht in eine andere Richtung, weil wir ja alle einen individuellen Stundenplan haben.


Mein erstes Fach ist Englisch (K- Level*). Das ist manchmal echt schwierig für mich, wenn wir Bücher lesen oder Aufsätze schreiben. Aber geht eigentlich voll klar.
Jede Stunde dauert immer ca. 50 Minuten und zwischen jeder Stunde haben wir 7 Minuten zum Raumwechseln. Das kann manchmal ganz schön knapp werden, wenn die nächste Klasse ganz am anderen Ende der Schule ist.

Meine 2. Stunde ist Photojournalismus, eine On-Level Klasse*. Wir haben meistems immer irgendwelche Fotoprojekte, zum Beispiel bestimmte Emotionen, bestimmte Perspektiven, Hintergründe, Handlungen,... Und anschließend bearbeiten wir die Fotos dann mit Photoshop. Ich finde es richtig cool, was wir in der Klasse machen. Nur die Leute sind so naja. Hier mal ein paar Beipspiele, was wir so machen:





In der 3. Stunde habe ich US History (K-Level). Das ist eigentlich wohl ganz interessant, aber auch manchmal langweilig. Die Lehrerin erklärt durchgehend irgendetwas und wir machen Notizen. Nach jedem Thema wird ein Test geschrieben und manchmal zwischendurch Quiz'.

Anschließend habe ich Spanisch (K-Level). Das ist relativ einfach für mich, da wir nicht wirklich viel machen und nichtmal Vokabeln lernen müsse. Doch manchmal ist es immer noch sehr verwirrend für mich, da ich jetzt so im Englischen drin bin.

Zwischen der 4. und 5. Stunde habe ich Lunch. Ich esse immer im Chorraum, da meine Freunde, mit denen ich zusammen sitze, vorher Chor haben und es dort nicht so voll ist. Das essen ist oke, aber jetzt nicht so super...ist halt Schulessen.





In der 5. Stunde habe ich Kunst (On-Level). Dort haben wir immer Projekte wie Portraits zeichnen, etwas mit Ton machen oder anderes. Das macht auch wohl Spaß. Nur wir bekommen immer mega viel Zeit und ich bin immer schon nach 2 Tagen oder so fertig.




In der 6. Stunde habe ich Algebra 2 (K-Level), also Mathe. Das meiste davon kenn ich schon, aber es ist ganz gut, es zu wiederholen. Und manchmal ist es auch ziemlich schwer.
Danach muss ich dann immer zum Lockerroom sprinten und mich umziehen, da ich dann Track habe. Dazu habe ich schon einen ganzen Blogeintrag gemacht. Wenn wir nicht nachmittags noch trainieren, ist der Schultag um 14:40 Uhr zu Ende. 


*Nun nochmal etwas zu den verschiedenen Leveln.
On-Level ist das niedrigste / einfachste Level und einige Klassen gibt es nur in diesem Level, so wie Kunst oder Photojournalismus. In diesen Klassen sind dann meistens Leute, die sich nicht wirklich für Schule interessieren. Oft chillt man auch einfach nur in den Klassen. Ich mache da dann Hausaufgaben oder scbreibe zum Beispiel gerade diesen Blogeintrag. Im Gegensatz dazu ist K-Level ein höheres Level, wo richtig Unterricht gemacht wird und wo man auch für Lernen muss. Dann gibt es unter anderem noch AP-Level. Das sind College-vorbereitende Klassen, die anscheinend sehr schwer sind. Das ist, denke ich, vergleichbar zu unserem Gymnasium. 

Ich hoffe, ihr habt jetzt nochmal einen besseren Eindruck zu dem Schulleben hier bekommen. Ich fühle mich hier mittlerweile auf jeden Fall echt wohl und mag meine Klassen dieses Semester viel lieber. Das liegt auch daran, dass ich jetzt in jeder Klasse ein paar Freunde gefunden habe. Ich kann es gar nicht glauben, dass mein letzter Schultag an der JVHS immer näher rückt... Bis dahin genieße ich aber noch die Zeit!

Liebe Grüße,
Kim

Dienstag, 18. April 2017

Love-hate: Track 🏃

(die deutsche Version befindet sich ganz am Ende;-)

Hey guys,

Track season ended last week and just like my post about the Cross Country Reflection I am gonna write a bit about Track now. 

With the new semester, which started after Christmas Break, we also began with Track. This is still running, of course, but different than Cross Country. Now, we were moved to 7th period, which means our practice was at the end of the day and most of the time also after school. The good thing about that was that we didn´t have to get up so early anymore, but what I liked better about morning practice was, that you get over with it faster. Also, we were not the same team anymore. That´s because boys and girls were separated and we were put together with the actual track girls. Now we, the former Cross Country girls, were called Distance Crew because we were the ones who would run the long distances. The other track girls were doing the field events (throwing, jumping, etc.) and sprints as well as mid-distance.

At the beginning of the season, we practiced very hard. The workout schedule looked like this:

Mondays (1:45-4:30): 
weight room, 10 min. jog, core, warm-up, drills, 8 sets of 400s, cool down, stretch, foam rolling

Tuesdays (1:45-2:40):
3 miles easy pace, stretch, foam rolling

Wednesdays (1:45-5:30):
weight room, 10 min. jog, core, travel to Spring Creek Park --> warm up, drills, 3 threshold miles, sprints, cool down, stretch, foam rolling

Thursdays (1:45-4:30):
6 miles easy pace, stretch, foam rolling  

Fridays (1:45-2:40):
10 min. jog, core, stretch, foam rolling

These workouts were really hard and tiring, but as soon as the first meets started, at the end of February, it became a lot easier. Our meets were always on Thursdays, so that we didn´t do a lot on Wednesdays and Fridays, which resulted in Monday basically being the only hard workout. 
I am glad I got to run all the meets, because for the track meets, not everybody gets to run. The meets were always fun, but they were soo long. We would always leave directly after school and not come back until like 9 or 10 pm. 

When I ask myself, what I liked better, Cross Country or Track, even though it´s basically both the same but it´s not... it is hard to say. Well, I think even though I hated being at school at 6 am during Cross Country, I liked it better because it was nicer to get over it fast and I like running longer distances better.

Now, why did I call this post love-hate: Track? During track season, there were many moments were I just hated practice and wanted to give up because I just couldn´t do it anymore. I was tired and everything was so strict and I felt bad. But still, looking back at it, I realize how good the hard practice was and that it was worth it! It always was an amazing feeling when I had finished and survived practice and especially when I had completed a race and reached my goal. I was able to look back at what I had accomplished and that made me proud. Also, the probably most important thing is that I got closer to my friends in the team. Together, we managed everything and had a lot of fun. I love them for always having supported me and cheered for me. I can´t even imagine anymore to be on a team without them. Love you guys! Y´all made Track worth it!

Now, after like a 2 week break of practice, I already miss it and feel lazy and bad because I haven´t been working out. So in the end, I am grateful for having been a part of the track team and having grown from my experiences. Experience in running, but also in how it is like to be a part of a team and fighting for it.

Also, the most important thing I learned from track is, as our Coach taught us:

Pain is temporary, quitting is forever! 



Soo nervous...



Photoshoot on the Track - of course

My track moms




1600 buds!




Distance Crew






My 3rd home haha



Ich mache mir jetzt nochmal die Mühe, den Text ins Deutsche zu übersetzen... Auch wenn es komisch ist, weil einige Ausdrücke in Englisch einfach mehr Sinn machen.

Vorerst, "Track" ist das Wort für die Laufbahn / Anlage, aber es bezeichnet auch gleichzeitig den Sport, also das Laufen auf der Bahn

Letzte Woche hat Track geendet und genau wie die Cross Country Reflection schreibe ich jetzt mal ein bisschen über Track.

Mit dem neuen Halbjahr, das nach den Weihnachtsferien begonnen hat, haben wir auch mit Track angefangen. Das ist natürlich immer noch laufen, aber anders als bei Cross Country. Nun haben wir zur 7. Stunde gewechselt, was bedeutet, dass wir am Ende des Tages Training hatten, und meistens auch noch nach der Schule. Das Gute daran war, dass wir nun nicht mehr so früh aufstehen mussten, aber was ich besser an dem Training morgens fand, ist, dass man es schneller hinter sich hat. Außerdem waren wir jetzt nicht mehr dasselbe Team. Das liegt daran, dass Jungs und Mädchen getrennt wurden und wir mit den eigentlichen Track Mädels zusammen getan wurden. Jetzt waren wir, die früheren Cross Country Mädels die Distance Crew, weil wir die waren, die die längeren Strecken gelaufen sind. Die anderen Track Mädchen haben die Field Events (werfen, springen, etc.), sprinten, aber auch mittel-lange Strecken gemacht.

Am Anfang der Saison haben wir sehr hart traininert. Der Workout Plan sah so aus:

Montags (13:45-16:30):
Gewichte Raum, 10 min. joggen, Bauchmuskel-Übungen, aufwärmen, Drills (eine Art dehnen), 8x 400m, cool down (abkühlen ?), dehnen, foam rolling (mit so einer Rolle die Muskeln "massieren")

Dienstags (13:45-14:40):
5km joggen, dehnen, foam rolling

Mittwochs (13:45-17:30):
Gewichte Raum, 10 min. joggen, Bauchmuskel-Übungen, zu Spring Creek Park fahren, aufwärmen, Drills, 3x eine Meile (1600m) so schnell wie´s geht, Sprints, Cool Down, dehnen, foam rolling

Donnerstags (13:45-16:30):
10km joggen, dehnen, foam rolling


Freitags (13:45-14:40):
10 min. joggen, Bauchmuskel-Übungen, dehnen, foam rolling

Dieses Training war sehr angstrengend und ermüdend (?), doch sobald die ersten Läufe / Wettkämpfe angefangen haben, Ende Februar, wurde es um einiges einfacher. Die Läufe waren immer an Donnerstagen, sodass wir Mittwochs und Freitags nicht mehr viel gemacht haben und Montags dann so ziemlich die einzigen harten Workouts waren.
Ich bin echt froh, dass ich bei jedem Lauf mitmachen durfte, da bei den Track Läufen nicht immer jeder laufen darf. Die Läufe haben Spaß gemacht, aber sie dauerten immer soo lange. Wir sind direkt nach der Schule losgefahren und meistens erst gegen 21 oder 22 Uhr wiedergekommen.

Wenn ich mich frage, was ich lieber mag, Cross Country oder Track, auch wenn es beides so ziemlich dasselbe ist, naja eigentlich nicht... es ist schwer zu sagen. Naja, Ich denke, auch wenn ich es gehasst habe, während Cross Country immer schon um 6 Uhr morgens in der Schule zu sein, gefiel es mir besser, weil es schöner war, es hinter sich zu bringen und ich längere Strecken besser finde.

Nun, warum nenne ich diesen Post Liebe-Hass: Track? Während der Track Saison gab es einige Momente, in denen ich Training einfach gehasst habe und aufgeben wollte, weil ich nicht mehr konnte. Ich war müde und alles war so streng und ich habe mich schlecht gefühlt. Doch trotzdem, wenn ich mal zurück blicke, realisiere ich, wie gut das Training mir getan hat und das es das wert war! Es war immer ein amazing Gefühl, wenn ich Training geschafft und überlebt hab, und besonders, wenn ich ein Rennen geschafft habe und mein Ziel erreicht habe. Ich konnte zurückschauen auf das was ich erreicht habe und das machte mich stolz. Und das wohl wichtigste ist, dass ich noch enger mit meinen Freunden in dem Team zusammengewachsen bin. Zusammen haben wir alles möglich gemacht und hatten viel Spaß. Ich liebe sie dafür, dass sie mich immer unterstützt haben und mich bei Läufen angefeuert haben. Ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, in einem Team ohne sie zu sein. Hab euch lieb, Leute! Ihr habt es Track wert gemacht! (auch wenn die jetzt eh nur die englische Version verstehen haha)

Jetzt, nach ca. 2 Wochen Training-Pause, vermisse ich es schon und fühle mich schlecht, da ich kaum trainiert habe. Also zum Abschluss, ich bin dankbar ein Teil des Track Teams gewesen zu sein und von meinen Erfahrungen gewachsen zu haben. Erfahrung in Laufen, aber auch, wie es ist, ein Teil eines Teams zu sein und dafür zu kämpfen.

Außerdem, das wohl wichtigste, was ich von Track mitgenommen habe, ist, wie unser Coach gesagt hat:

Schmerz ist vorübergehend, aufgeben ist für immer!

Sorry, wenn sich der Text so komisch anhört... Es war echt schwierig, es zu übersetzten.
PS: Warum haben wir eigentlich so viele Komma im Deutschen?







Freitag, 14. April 2017

What is exchange? 🌎

Hello,

I didn´t write this text, I found it online. I don´t know who wrote it, but it perfectly describes what exchange is. It is so true!

"Exchange is change. Rapid, brutal, beautiful, hurtful, colorful, amazing, unexpected, overwhelming and most of all constant change. Change in lifestyle, country, language, friends, family, parents, siblings, houses, school, simply everything.

Exchange is realizing that everything they told you before is wrong, but also right in a way.
Exchange is going from thinking you know who you are, to having no idea who you are anymore to being someone new. You are still the person you where before but you jumped into that ice cold water. You know how it feels like to be on your own. Away from home with no one you really know and you find out that you can actually do it.

Exchange is learning to trust. Trust people who, at first, are only names in a piece of paper, trust that they want the best of you. That they care of you. Trust, that you have the strength to endure a year on your own, endure a year of being apart from your everything that matters to you. Trust that you will have friends. Trust that everything is going to be alright.

Exchange is thinking. All the time. About everything. Thinking about the strange costumes, the strange food, the different language. About why you are here and not back home. About what it is going to be like once you come back home. How that boy is going to react when you see him again. About who is going to hug you first. About how everybody at home is doing. About how stupid this whole time-zone thing is. Thinking about what is right  and what is wrong. About how stupid or rude you just where to someone without meaning to be. About the point of all this. About the sense of life. About who you want to be and who you are. About what you want to do next. About whether you should go home after school or hang out at someone's place until midnight. Someone you didn't even know a few month ago. And about what the hell that guy just said.

Exchange is people. Those incredibly strange people who look at you like you are an alien. Those people who are too afraid to talk to you. Those people who know your name, even though you have never met them. Those people who tell you who to stay from. Those people who talk about you behind your back, those who make fun of your country. All those people who are not worth giving a damn. Those people you ignore. But also these people who invite you to their homes. Who keep you sane. Who become your friends.

Exchange is music. New music, weird music, music you will remember your whole life as the soundtrack of your exchange. Music that will make you cry because of all those lyrics express exactly how you feel so far. Music that will make you feel like you could take on the whole world. 

Exchange is uncomfortable. It is feeling out of place. Like a fifth wheel. It is talking to people you don't like. It is trying to be nice all the time. It is bugs...and bears. It is cold, freezing cold. It is homesickness, it is awkward silence and it is feeling guilty because you miss something while you are talking on Skype.

Exchange is great. It is feeling the connection between you and your host family grow. It is meeting people from all over the world. It is having a place to stay in almost all over the world. It is getting three new families. Your host family, your new friends and a huge group of the most awesome teenagers in the world.

Exchange is exchange students. Those people from everywhere, who know exactly how you feel and those who become your best friends even though you see most of them only three to four times during your year. The teenagers who take almost an hour to say their final goodbyes to each other. Those teenagers all over the world.

Exchange is falling in love. Falling in love with this amazing, wild, beautiful country, which is going to be your second home.

Exchange is frustrating. Things you cannot do, things you do not understand. Things you say, which mean the exact opposite of what you meant to say. Or even worse?

Exchange is understanding. 

Exchange is unbelievable.

Exchange is learning to be thankful for the littlest things.

Exchange is not a year in your life; it is a life in one year.

Exchange is nothing like you may expected to be and everything you wanted to be.

Exchange is the best year of your life. Without a doubt. And it is also the worst. without a doubt.

Exchange is something you will never forget, something that will always be a part of you. It is something no one back home will ever truly understand.

Exchange is growing up, realizing that everybody is the same, no matter where they are from. That there are great people and douche bags everywhere. And that it only depends on you how good or bad your day is going to be. Or the whole year.

Exchange is realizing that you can be on your own, being an independent person. Finally. And it is trying to explain that to your parents.

Exchange is dancing in the rain for no reason, crying without a reason, laughing at the same time. It is a turmoil of every possible emotion.

Exchange is everything.

Exchange is something you cannot understand unless you have been through it. 

Exchange is life."


Dienstag, 11. April 2017

Die Zeit rennt...🕙

Hey Leute, 

am Wochenende hatte ich bereits mein letztes Teffen von YFU, bevor es wieder zurück geht. Und zwar die Re-entry orientation mit anschließendem campen am See. Das war mal wieder richtig cool. Doch gleichzeitig auch traurig, da wir viel darüber gesprochen haben, wie es ist wenn wir wieder nach Hause kommen, dass wir uns wieder neu anpassen müssen und praktisch wieder denselben Prozess durchlaufen wie wenn wir hier her gekommen sind. 

Ich habe nur noch 11 Wochen übrig, hier in Amerika, und ich habe doch noch so viel vor! Erst einmal werde ich noch die letzten 6 Wochen zur Schule gehen. Wir bekommen nämlich Ende Mai schon Ferien. Dann wartet auf mich noch ein West Coast Trip, worauf ich mich schon meeega freue. Es ist ein 2- wöchiger Trip im Juni, der von Belo USA, einer Reiseorganisation für ATS organisiert wird. Wenn ich dann davon wieder komme, habe ich nur noch 10 Tage, bevor ich wieder nach Hause fliege. Für die Zeit von jetzt an bis zu meinem Ankommen in Deutschland habe ich hier mal eine Liste zusammen gestellt mit Dingen, die ich noch vor habe:

- meine Freunde und Familie in mein Abschiedsbuch schreiben lassen✅ (geht rum)
- Lake Livingston✅
- Ostern✅
- MS 150 ✅
- Drive-in Kino
- Underground City downtown
- Graffiti Wall ✅
- Houston Zoo
- PROM!
- Fredericksburg
- mit Freunden treffen
- Summer- shopping ✅
- Pool ✅
- Geschenk für meine Gasteltern und besten Freunde machen
- Finals schreiben
- mich von meinen Mitschülern und Lehrern verabschieden
- WEST COAST TRIP 
- Flugticket bekommen
- 2. Koffer kaufen
- Koffer packen
- ausmisten und aufräumen
- Abschiedsparty und mich von meinen Freunden verabschieden
- mich von meinem Zimmer, Haus, Pool, Hunden und Houston verabschieden 
- mich von meiner Gastfamilie verabschieden
- in Flieger steigen
- Abschiedsbuch lesen
- auf deutschem Boden landen
- meine Familie in die Arme schließen


Ach, bis dahin hab ich aber noch ein bischen Zeit. Ich werde jetzt die kommenden Monate noch genießen und versuchen, möglichst alles von meiner Bucketlist abzuhaken. 

Liebe Grüße,
Eure Kim

Hier sind noch ein paar Fotos von der Re-entry Orientation:






Die wohl beste Urkunde, die ich je bekommen habe





Sam Houston Statue